Internationale Juniorenregatta München 2017

Internationale Juniorenregatta in München, am 6. Und 7. Mai 2017.

Bericht von A. Stork

München gilt als eine der fairsten Regattastrecken. Mit einem größtenteils bewachsenen Wall rechts und links neben der Strecke und insgesamt 8 Bahnen, mit zusätzlich zwei Ein- und Ausfahrbahnen, kann je nach Windverhältnissen das Feld (Normalerweise 6 Bahnen) so verschoben werden, dass möglichst alle Ruderer die gleichen Bedingungen haben. So ist es in München auch recht gut möglich, Zeiten zwischen einzelnen Läufen querzuvergleichen, sofern sich die Bedingungen über den Tag nicht ändern.

Am Samstag war Max als erster des FRV dran. Er konnte mit seiner Mannschaft seinen Lauf im gesteuerten Leichtgewichts-Junior-B-Doppelvierer ungefährdet gewinnen. Somit startete der Vierer am Sonntag im ersten Lauf. Mit einer kleinen Änderung in der Besetzung fuhr der Vierer technisch nicht mehr ganz so geschlossen. Es wurde ein vierter von fünf Plätzen erreicht.

Max startete an beiden Tagen in derselben Alters- und Gewichtsklasse auch im Einer. Samstags gewann er seinen Lauf souverän. 300m vor dem Ziel noch auf dritter Position, startete er einen gewaltigen Endspurt, mit dem er die Gegner fast stehen ließ und im Ziel mit drei Sekunden Vorsprung ankam. Von allen fünf Läufen hatte Max die zweitschnellste Zeit am Ende. Da Max bei der Setzung für die Sonntagseinteilung übersehen wurde und in den vierten Lauf gesetzt wurde, freute er sich schon, dass die Chancen auf einen Sieg gut standen. Sein Trainer redete jedoch mit der Regattaleitung und die Setzung wurde anschließend korrigiert, so dass Max im ersten Lauf startete. Hier schlug er sich ebenfalls sehr wacker und erruderte einen dritten Rang mit 6 Sekunden hinter dem Sieger. Dafür, dass Max zum jüngeren Jahrgang gehört, ist das eine beachtliche Leistung.

Marco konnte ebenfalls seinen Lauf am Samstag gewinnen, im Leichtgewichts-Junior-A-Einer. Zwei Ruderer aus Georgien erschienen nicht am Start, gegen die übrigen beiden Kontrahenten konnte er sich gut durchsetzen und fuhr ein kontrolliertes Rennen bis zum Ziel. Da er von sieben Läufen die langsamste Siegzeit hatte, wurde Marco am Sonntag in den zweiten Lauf gesetzt. In diesem Lauf konnte er anfangs sehr gut mithalten, ließ die einen Großteil der Gegner aber nach und nach ziehen. In einem spannenden Zweikampf musste er sich mit nur zwei Hundertstelsekunden Rückstand mit dem letzten Platz zufrieden geben. Im Quervergleich mit anderen Läufen ist zu sehen, dass Marco es nicht geschafft hat, all seine Kraft in diesem Rennen auszuschöpfen, war er diesmal doch einige Sekunden langsamer, als einer der Gegner aus dem Vortagslauf und auch in Vergleich zu Sportlern, die er in Mannheim in der Woche zuvor noch geschlagen hatte. Wenn man berücksichtigt, dass Marco 3 Tage wegen leichter Krankheit vor der Regatta pausieren musste, liegt die Erwartung hoch, dass sich Marco in Köln nächste Woche steigern kann und sich etwas weiter vorne im Teilnehmerfeld präsentieren kann.

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