Juniorenregatta in Hamburg

Bericht zur Juniorenregatta in Hamburg

Von A. Stork

Nach etwas mehr als 8 Stunden Fahrtzeit war die Regattastrecke in Hamburg erreicht. Noch genug Zeit für eine kleine Runde im Einer, um sich mit dem Gewässer, der Dove-Elbe, vertraut zu machen und nochmal eine kleine Vorbelastung von 250 Metern zu absolvieren.

Gut vorbereitet und ausgeruht ging es am Samstag los. Max war als erster dran, im Vierer. Die Aufregung war groß. Ein neueres, steiferes Boot wurde ausgeliehen und musste neu eingestellt werden. Da dieses Boot auch zur Deutschen Meisterschaft gefahren werden soll, bot sich in Hamburg die Gelegenheit, das Boot einzustellen und sich daran zu gewöhnen. Trainiert werden konnte vorher leider nicht, da die Strecke während der Rennen nicht zum Training freigegeben ist. Im Rennen blieb der Vierer etwas hinter seinen Erwartungen zurück und belegte zwar einen dritten Platz bei fünf Booten, jedoch gegen Gegner, die man auf den Regatten zuvor schon geschlagen hatte. Am Sonntag im dritten Lauf startend, sind die Sportler das Rennen wesentlich konzentrierter und bestimmter angegangen und es waren zuvor noch kleinere Probleme mit der Einstellung angepasst worden. Mit deutlichem Vorsprung ging es als erster über die Ziellinie und der Vierer zeigte, was er eigentlich drauf hat. Am Ende war es die drittschnellste Zeit aller Läufe.

Marco war wieder gesund und konnte mit vollen Kräften ins Rennen starten. Am Samstag kam er mit dem Gegenwind nicht so gut zurecht, wie einige seiner Gegner, belegte aber dennoch Rang drei. Auch für Marco hieß das, dass er am Sonntag im dritten Lauf startet. Am Ende ruderte er seinen Einer als Zweiter über die Ziellinie.

Max startete wie gehabt auch im Einer. Am Samstag belegte er ohne große Mühe den ersten Platz in seinem Lauf. Leider hatte er von allen sieben Läufen die langsamste Siegzeit und wurde am Sonntag im zweiten Lauf gesetzt. Mit nur wenigen Zehnteln Rückstand musste er sich nach einem starken Endspurt dann doch mit dem zweiten Platz zufrieden geben.

Jetzt sind es noch zweieinhalb Wochen bis zu den Meisterschaften. Von Fronleichnam an stehen nochmal vier Tage Trainingslager auf dem Plan, bevor es dann drei Tage später zum Saisonhöhepunkt, den Deutschen Junioren-Meisterschaften nach München geht.

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