Juniorenregatta Köln 2017

Bericht zur Juniorenregatta in Köln

Von A. Stork

 

An diesem Wochenende stand die zweite große Juniorenregatta auf dem Plan. Zwei Wochen nach der Juniorenregatta in München findet diese normalerweise in Köln statt. Zwei Wochen später findet dann die dritte große Juniorenregatta in Hamburg statt, bevor zwei Wochen später die Deutschen Jugendmeisterschaften, dieses Jahr in München, stattfinden (hier wechselt der Ort jedes Jahr).

Marco konnte krankheitsbedingt leider nicht mitfahren und musste seine Rennen abmelden. So musste Max die Fahne für den FRV hochhalten. Dies gelang ihm am Samstag im Einer nicht ganz so gut. Hier konnte er nicht seine volle Stärke unter Beweis stellen und musste sich am Ende mit dem vierten Platz begnügen. Insgesamt betrachtet war dieses Ergebnis aber gar nicht so schlecht. Von 43 Startern waren nur acht Schneller als Max, wovon nur einer ebenso zum jüngeren Jahrgang gehört und gleich drei der schnelleren Boote waren in Max‘ Abteilung. Dies bedeutete für Max, aufgrund seiner Platzierung, die Setzung in den 5. Lauf am Sonntag. Diesen Lauf konnte Max mühelos mit einigen Sekunden Vorsprung gewinnen und sogar noch Kraft sparen für das kommende Rennen im Vierer.

Im Vierer wurde am Samstag ein guter zweiter Platz errudert, was zu einer Setzung in den ersten Lauf am Sonntag führte. Hier wurde diesmal eine Taktik mit mehreren Zwischenspurts und einer erhöhten Schlagzahl erprobt. Hierunter musste die Synchronität und der Bootslauf etwas leiden. Technisch zeigte der Vierer in diesem Rennen nicht ganz das Optimum. Auf den ersten 500 Metern lagen alle sechs Boote noch relativ gleich auf. Das Siegerboot, aus Bayern, konnte sich erst in der zweiten Streckenhälfte etwas absetzen, kurz gefolgt vom zweitplatzierten. Die nachfolgenden vier Boote lieferten sich einen harten Kampf bis zur Ziellinie und wurden in einem Zeitfenster von zwei Sekunden gestoppt. Max und seine Kameraden verblieb am Ende der sechste Platz.

Nächste Woche geht es für Max zu einem verlängerten Trainingswochenende nach Kassel, wo er auch mit seinem Vierer auf der dortigen Regatta starten wird, um aus dem Training heraus nochmals eine zusätzliche Belastung unter Rennbedingungen fahren zu können.

In zwei Wochen folgt in Hamburg die Generalprobe für die Deutschen Meisterschaften. Hier wird es meistens ernst und es sollte eine passende Rennstrategie, Schlagrythmus und eine homogene Rudertechnik vorhanden sein. In Anbetracht der bisherigen Ergebnisse rückt für Max und seinen Vierer eine Medaille auf den Meisterschaften durchaus in greifbare Nähe.

Für Marco bleibt zu hoffen, dass sich sein Gesundheitszustand in den nächsten Tagen wieder verbessert und dass er diese seltsame Unsitte ablegen kann, vor größeren Wettkämpfen krank zu werden. Wenn ihm dies gelingt und er es schafft, im Rennen seine volle Leistung abzurufen, sollte auch für ihn zumindest eine Finalteilnahme auf den Meisterschaften möglich sein.

 

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