Regattabericht Gießen

Steffen Köhn hat es bei seiner zweiten Regatta jetzt auch geschafft: 2 Starts und zwei Siege! Schön gekämpft bis zum Schluss...Somit darf er sich zukünftig mit Gegnern der Leistungsklasse II auseinandersetzen. Janis Seidenfaden überzeugte sowohl im leichten Jungeneiner der 14jährigen, als auch in der schweren Klasse und errang 3 Siege bei vier Rennen. Immerhin ist dies erst die zweite Regatta nach Offenbach überhaupt der beiden Kinderruderer Steffen und Janis! Aber auch Jonathan Lang zeigte bei seiner zweiten Wettkampfteilnahme erneut starke Form und gewann seine beiden Einerrennen souverän. Mit seinem Zweierpartner Marco Skoluda gewann er außerdem noch den schweren Doppelzweier. Er steigt nun ebenso wie Marco auf in die stärkste Leistungsklasse I. Erik Streser, der im Einer noch ordentlich arbeiten muss, um in der LK III vorne mitfahren zu können, konnte jedoch mit Partner Konstantin Jahn im schweren Juniordoppelzweier in der stärkeren LK II überzeugen und einen starken Sieg über die 1000 Meter Distanz herausfahren. Dies war der einzige Sieg an diesem Wochenende für Konstantin, obwohl in der älteren und stärkeren Männerklasse ein blitzsauberes, starkes Rennen fuhr und als Junior den Männern ordentlich einheizte. Der mentale Gewinner dieser Regatta dürfte jedoch Christoph Laudes sein. Obwohl er mit Jahrgang 93 das erste Jahr im Junior A Bereich an den Start geht und die Siege der vergangenen Saison (einschließlich Bronze bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Achter) für die Zuordnung zu der entsprechenden Leistungsklasse nicht angerechnet werden, überzeugte er in zwei seiner drei Rennen in der stärksten Leistungsklasse I. Hier fuhr er im Doppelzweier mit Partner Luca Haible einen starken Sieg in der Junior A Klasse ein, die beiden schon körperlich alles abverlangte. Im zweiten Doppelzweierrennen ging er mit Haible sogar im schweren Männerbereich der Leistungsklasse II an den Start. Haible, der Einerroutinier und ebenfalls Bronzemedaillengewinner bei den letztjährigen Meisterschaften in Duisburg (Schwerer Junior Einer) verlangte nicht nur sich selbst, sondern auch nochmals Laudes alles und mehr ab und sicherte beiden nach einem packenden Endspurt und dem spannendsten Rennen des Tages den zweiten Sieg und einen Ehrenpreispokal im Fotofinish. Höchste Anerkennung also für Laudes, der beim Anlegen am Siegersteg noch gerade so genügend Kraft und Konzentration aufbringen konnte, um sich aufrecht im Boot zu halten. Luca Haible war bei zwei Starts mit zwei Siegen einmal mehr der Garant für Erfolge beim FRV.
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